Beitrags-Archiv für die Kategory 'Unternehmensverkauf/ Unternehmenskauf'

Unternehmensverkäufe mit virtuellen Datenräumen erfolgreich umsetzen

Donnerstag, 22. Dezember 2011 18:31

Virtuelle Datenräume beim Unternehmensverkauf: die Vorteile für Unternehmenstransaktionen mit Hilfe eines Online-Datenraumes im Überblick

Beim Unternehmensverkauf stellt ein virtueller Datenraum eine sehr gute Möglichkeit dar, um die M&A-Transaktion schnell und sicher abzuwickeln. Vor allem, wenn ein erheblicher räumlicher Abstand zwischen dem Standort des Anteilsverkäufers und interessierten Käufern liegt, kann die Nutzung eines virtuellen Datenraumes im Rahmen der Due Diligence den Unternehmensverkauf um bis zu 50% beschleunigen. Der Anbieter docurex® stellt beispielsweise einen virtueller Datenraum zur Verfügung, in dem alle Dokumente, die für eine Due Diligence, M&A-Transaktion oder als Dokumentenmanagement relevant sind, eingestellt werden können. Der besondere Vorteil einer online gestützen Due Diligence ist, dass unterschiedliche Interessenten und Personen des M&A-Teams von unterschiedlichen Standorten aus schnell und gleichzeitig auf alle Unterlagen zurückgreifen können. Der virtuelle Datenraum bietet, wenn beim Unternehmensverkauf höchste Sicherheit und ist außerdem auf eine äußerst einfache Bedienbarkeit zugeschnitten. docurex® als einer der Anbieter eines virtuellen Datenraumes garantiert zudem die Sicherung der Daten nach Bundesdatenschutzgesetz. Waren M&A-Transaktionen bisher mit einem hohen Aufwand hinsichtlich der Strukturierung und Bearbeitung in oftmals mehreren Softwareanwendungen verbunden, so gestaltet ein virtueller Datenraum jeden einzelnen Schritt strukturiert, übersichtlich und sicher. Hinzu kommt als weiterer Vorteil eines virtuellen Datenraumes die flexiblen Einsatzmöglichkeiten außerhalb von M&A-Transaktionen. Von der allgemeinen Dokumentenverwaltung bis hin zum umfassenden Portfoliomanagement lässt sich eine Softwarelösung  als eine der vielseitige und umfassende webbasierten Datenmanagement-Software individuell nutzen.

Vorteile bei der Nutzung eines virtuellen Datenraumes:

  • die unkomplizierte Erfassung und leichte Strukturierbarkeit der für die Transaktionen notwendigen Informationen und Dokumente
  • die einfache Pflege, Bearbeitung und Bereitstellung von Dokumenten für potenzielle Interessenten
  • die umfassende Unterstützung bei Due Diligence Prozessen innerhalb von M&A-Transaktionen
  • die lückenlose und aussagekräftige Protokollierung hinsichtlich der Inhalte, Änderungsschritte und Zugriffe auf Dokumente
  • das umfassendes Sicherheitskonzept mit der Vergabe individueller Sicherheitsstufen und Benutzerrechte unter der Berücksichtigung einer ständigen Kontrolle über den bestehenden Transaktions-Datenbestand


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KP TECH berät als professioneller M&A-Berater entweder die Käuferseite oder die Verkäuferseite bei Unternehmenstransaktionen sowie bei der Unternehmensnachfolge und bei Venture Capital-Transaktionen. Gerne besprechen wir mit Ihnen streng vertraulich die aktuellen Unternehmensbewertungen sowie die Möglichkeiten und Erfolgswahrscheinlichkeiten bei einem Verkauf Ihres Unternehmens. Kontaktieren Sie Herrn Klumpp, Managing Partner der KP TECH streng vertraulich entweder per E-Mail (klumpp “[at]” tech-corporatefinance.de –>”[at]” durch @ ersetzen; Spamschutz) oder telefonisch direkt unter +49 (0) 69 713786-15 zur Vereinbarung eines persönlichen und unverbindlichen Gesprächs. Profitieren Sie von mehr als 13 Jahren Erfahrung in der internationalen Corporate Finance Beratung.

Thema: Unternehmensverkauf/ Unternehmenskauf | Kommentare (0) | Autor:

Impairment Test

Donnerstag, 8. Dezember 2011 13:14

Der Impairment Test

Ein Impairment-Test ist ein sog. Werthaltigkeitstest zur Bewertung von bestimmten Positionen des Anlagevermögens.  Der Impairment-Test ist ein verpflichtender Niederstwerttest auf Basis von US-GAAP und IAS/IFRS. Charakteristisch für den “Impairment-Test” ist, dass er mindestens einmal jährlich bei nicht planmäßig abgeschriebenen Vermögenswerten durchgeführt wird und dass gegebenenfalls ein neuer Wert der Position des Anlagevermögens ermittelt wird.

In der Mehrzahl der Fälle beginnt ein Impairment-Test mit der Bestimmung des Nutzungswertes. Dieses erfolgt auf Basis einer Cashflow-Berechnung, die in den meisten Unternehmen auf einer Mittelfristplanung von drei oder fünf Jahren basiert. Gemäß den Bilanzierungsstandards US-GAAP und IAS/IFRS sind Cashflows zur Bestimmung des Nutzungswerts um bestimmte Aspekte wie Investitionen und Restrukturierungseffekte zu bereinigen.

Grundsätzlich werden hierbei also die Faktoren die zu einer Wertbeeinträchtigung führen bewertet und diese führen im Falle eines Verlustes  aus den geplanten und abgezinsten Cash-Flows zu einer Abschreibung der entsprechenden Position des Anlagevermögens. Ein Wertminderungsaufwand kann in einem solchen Fall das Konzernergebnis in Abhängigkeit der Umfanges einer solchen Abschreibung wesentlich beeinflussen.

Zu den sog. wertbestimmenden Faktoren eines Impairment-Test gehören:

- zu erwartende, zukünftigen Einzahlungsüberschüsse

- deren Verteilung auf die zeitlichen Perioden

- Liquidität des Marktes für eine spätere Veräußerung  (Wie leicht ist das Unternehmen zu einem späteren Zeitpunkt im Markt veräußerbar; besteht genügend Nachfrage?)

- Annahmen hinsichtlich des Diskontierungszinssatzes (der ebenfalls in den meisten Fällen einen Risikozuschlag enthält) bei der Ermittlung des aktuellen Zeitwertes

Neben der Planung der zukünftigen Periodenüberschüsse hat die Berechnung des Diskontierungszinssatz einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Zeitwert. Der Diskontierungszinssatz wird berechnet auf Basis des Zinssatzes für eine risikoneutrale Rendite, wie sie z.B. für Staatsanleihen mit bester Bonität gezahlt wird, zu dem ein Risikozuschlag addiert wird. Für die Berechnung des Risikozuschlages bedient man sich des Beta-Faktors. Dieser “Beta-Faktor” bezeichnet die Volatilität eines Unternehmenswertes auf Basis der Marktkapitalisierung abgeleitet aus den Aktienkursen. Die Schwankung des Gesamtmarktes bzw. des entsprechenden Segmentes also der DAX, MDAX oder TecDAX Unternehmen wird hierbei einem “Betafaktor” von 1 gleichgesetzt. Schwankt nunmehr der Marktwert eines Unternehmens innerhalb eines Segmentes stärker oder schwächer als der Index, erhöht bzw. verringert sich dieser Beta-Faktor entsprechend.

Grundsätzlich lässt sich bei einem Impairment-Test unterscheiden ein sog. einstufiger Test im Sinne des IAS/IFRS (IAS 36) und einem sog. mehrstufigen Test unter US-GAAP (SFAS 142)

Bei einem einstufigen Test nach IAS/IFRS wird überprüft, ob der derzeitige Buchwert über dem zu erzielenden Betrag dem sog. recoverable amount liegt. Unter diesem erzielbaren Betrag versteht man hierbei den höheren Wert aus Veräußerungspreis und dem ermittelten Nutzungswert. Die Differenz ist der Abschreibungsbetrag der zu einem Wertminderungsaufwand im Sinne des IAS 36.59 führt.

 

Im mehrstufiger Test nach “US-GAAP” wird in der ersten Stufe der sog. Fair Value d.h. der aktuelle Zeitwert, also der Wert der durch einen hypothetischen Verkauf erzielbar wäre, ermittelt. Dieser wird dann mit dem aktuellen Buchwert verglichen. Ist der sog. “Fair Value” niedriger als der derzeitige Buchwert, so wird eine zweite Stufe des Tests durchgeführt. In dieser zweiten Stufe, wird die Höhe der Differenz bestimmt. Ist diese positiv, so ergibt dieses den Abschreibungsbetrag im Sinne des SFAS 142.

Fazit

Der Kaufpreis der im Rahmen der Erstkonsolidierung nach einem Unternehmenskauf auf die erworbenen Vermögenswerte und Schulden entsprechend ihrem Fair Value der sog. Purchase Price Allocation verteilt wurden steht bei der zukünftigen Bewertung im Rahmen des Impairment-Test im Mittelpunkt. Von besonderer Bedeutung sind hierbei fast immer die Bewertung von immateriellen Vermögenswerten, also von Marken, Patenten, Kundenstämmen oder Technologien.

Es kann mit Blick auf die derzeit abschwächende Konjunktur und den gestiegenen Risiken für eine Wertminderung davon ausgegangen werden, dass die Überprüfung der Werthaltigkeit des Goodwills und anderer vergleichbaren Vermögenswerte auch in Zukunft ein zentrales Anliegen in Unternehmen bleibt.

KP TECH Corporate Finance unterstützt und begleitet Unternehmen bei der Durchführung und Planung von Impairment-Tests. Kontaktieren Sie Dirk Middelhoff, Director der KP TECH unter direkt Telefon +49 (0) 69 713786-25 oder per E-Mail: middelhoff „[at]“ tech-corporatefinance.de (bitte „[at]“ durch @ ersetzen da Spamschutz)

Thema: Unternehmensbewertung, Unternehmensfinanzierung, Unternehmensverkauf/ Unternehmenskauf | Kommentare (0) | Autor:

Unternehmenskäufe erfolgreich umsetzen – die Erfolgsfaktoren, Best Practices

Dienstag, 6. Dezember 2011 11:18

Accenture Studie zum Thema: “Inside Corporate M&A – The Formula of the Fittest”

Was unterscheidet erfolgreiche Unternehmenskäufer von dem großen Rest der Käufer, deren Unternehmenskauf sich später als Misserfolg herausstellt?

Das Fazit: “Best Practices” in den M&A-Prozessen sind der Erfolgsfaktor: Der erfolgreiche Kauf eines Unternehmens ist keine Kunst, sondern basiert auf ausgefeilten M&A-Prozessen. Je besser das M&A-Team sowie das Management des akquirierenden Unternehmens die M&A-Prozesse beherrscht, umso erfolgreicher sind diese Unternehmen bei Unternehmenskäufen. Gerade Unternehmen, welche viele Unternehmensübernahmen tätigen, verfügen über ein erstklassiges M&A-Prozess Know-how und agieren aus diesem Grund bei M&A-Transaktionen sehr erfolgreich. Accenture unterscheidet in der Studie zwischen “Core M&A Processes” und “M&A Enabling Processes”.

Zu den “Core M&A Processes” gehören:

  • Strategy Management: Positioning, Strategic Planning, Screening & Selection, Justification
  • Transaction Management: Deal Origination, Project Management, Due Diligence, Valuation, Negotiation
  • Integration Management: Integration Concept, Integration Management

Zu den “M&A Enabling Processes” (unterstützende M&A-Prozesse) gehören:

  • M&A Governance: Organization, Committees, Roles, Process
  • M&A Performance Management: Reporting, Reward Scheme, Auditing
  • Knowledge Management: Knowledge Retention, Knowledge Replication

Aus unserer langjährigen Beratungserfahrungen bei Unternehmenskäufen sind erfolgreiche Akquisitionen weiterhin untrennbar verbunden mit:

  • einer auf der Unternehmensstrategie basierenden M&A-Strategie verbunden
  • ist ein gutes Timing im M&A-Prozess ebenso wichtig für eine erfolgreiche Akquisition wie
  • die realistische Einschätzung zu den aktuell im Markt gezahlten Kaufpreisen

KP TECH Corporate Finance unterstützt Sie bei der Ausarbeitung der Akquisitionsstrategie, bei der Vorbereitung und Umsetzung des M&A-Prozesses sowie bei der Post-Merger-Integration. Profitieren Sie von mehr als 13 Jahren Erfahrung in der internationalen Beratung bei Unternehmenskäufen und Unternehmensverkäufen. Namhafte nationale und internationale Kunden waren und sind aktuell Kunden der KP TECH im Thema Unternehmensakquisitionen. Wir beraten Käufer bei Buy- & / Build Strategien sowie bei der Entwicklung und der Umsetzung von M&A-Prozessen und Akquisitionsstrategien.

Kontaktieren Sie Herrn Klumpp, Managing Partner der KP TECH streng vertraulich entweder per E-Mail (klumpp “[at]” tech-corporatefinance.de –>”[at]” durch @ ersetzen; Spamschutz) oder telefonisch direkt unter +49 (0) 69 713786-15 zur Vereinbarung eines persönlichen und unverbindlichen Gesprächs.

Thema dieses Artikels: Unternehmenskäufe erfolgreich umsetzen – die Erfolgsfaktoren, Best Practices – Accenture Studie zum Thema: “Inside Corporate M&A – The Formula of the Fittest”

Thema: Unternehmensverkauf/ Unternehmenskauf | Kommentare (0) | Autor:

Fast 50: Rangliste der am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen in Deutschland in 2011

Freitag, 2. Dezember 2011 10:29

Technology Fast 50 ist eine Rangliste der am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen. In Deutschland wird Technology Fast 50 auch in diesem Jahr von der Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft  vergeben. Ausgezeichnet werden deutsche Unternehmen aus den Bereichen IT, Kommunikation und Life Science, die sich in den vergangenen Jahren in zukunftsorientierten Technologiefeldern positioniert haben und kontinuierlich und überdurchschnittlich gewachsen sind.

Die Top 10 Gewinner aus 2011, mit einem beeindruckenden Wachstum in den letzten 5 Jahren, sind:

  1. sacoin GmbH, Oering mit 7850%
  2. Medialine EuroTrade AG, Bad Sobernheim mit 5627%
  3. cleverbridge AG, Köln mit 2698%
  4. congatec AG, Deggendorf mit 1396%
  5. Gehrlicher Solar AG, Dornach bei München mit 1173%
  6. Profihost AG, Hannover mit 1137%
  7. Solutronic AG, Köngen mit 1108%
  8. LayTec AG, Berlin mit 1062%
  9. itk group GmbH, Berlin mit 994%
  10. MY-HAMMER AG, Berlin mit 867%

KP TECH Corporate Finance unterstützt Technologieunternehmen im Bereich Corporate Finance und Mergers & Acquisitions. Profitieren Sie von mehr als 12 Jahren Erfahrung in der internationalen Beratung bei Unternehmenskäufen und Unternehmensverkäufen sowie der Unterstützung in Wachstumssituationen. Namhafte nationale und internationale Unternehmen waren und sind Kunden der KP TECH im Thema Unternehmensakquisitionen und Akquisitions- und Wachsstumsstrategien. Kontaktieren Sie Dirk Middelhoff, Director der KP TECH unter direkt Telefon +49 (0) 69 713786-25 oder per E-Mail: middelhoff „[at]“ tech-corporatefinance.de (bitte „[at]“ durch @ ersetzen da Spamschutz)

 

 

Thema: Allgemein, Analysen, Unternehmensfinanzierung, Unternehmensverkauf/ Unternehmenskauf | Kommentare (0) | Autor:

Unternehmensverkauf und Pensionsverpflichtungen – Pensionszusagen können den Unternehmensverkauf gefährden

Mittwoch, 30. November 2011 15:10

Unternehmensverkauf und Pensionsverpflichtungen – Pensionszusagen können den Unternehmensverkauf gefährden

Im Rahmen eines Unternehmensverkaufes stellen Pensionszusagen ein nicht zu unterschätzendes Problem dar. Die große Mehrheit der potenziellen Käufer hat kein Interesse an der Übernahme eines Unternehmens, welches Pensionszusagen an die geschäftsführenden Gesellschafter oder bereits ausgeschiedene Gesellschafter gegeben haben. Käufer bestehen deshalb darauf, dass die Pensionszusagen vor einem Unternehmenskauf aus der Bilanz getilgt werden, da diese kein Interesse daran haben, noch Jahrzehnte später Pensionen zahlen zu müssen und auch nicht das Risiko der Deckung der Pensionszusagen eingehen möchten.

Sollen Pensionsverpflichtungen aus der Bilanz ausgegliedert werden, so kommt entweder eine Abfindung oder die Auslagerung infrage. Beide Varianten führen aber zu einem hohen Kapitalbedarf, welcher in der Regel dem Unternehmen und dem Unternehmer in dieser Höhe nicht zur Verfügung stehen. Häufig stellt der Anteilsverkäufer diese Problematik erst zu einem fortgeschrittenen Zeitpunkt im M&A-Prozess fest – mit der fatalen Folge, dass der geplante Unternehmensverkauf scheitert. Aus diesem Grund empfehlen wir jedem potenziellen Anteilsverkäufer rechtzeitig vor dem Beginn des Prozesses eines Unternehmensverkaufes sich von einem auf Pensionsverpflichtungen spezialisierten Experten beraten zu lassen. Erkennt dieser Spezialist zum Beispiel eine Deckungslücke, so kann diese über eine Rückdeckungsversicherung oder andere Maßnahmen abgesichert werden. Im Kern sollte jeder Anteilseigner vor einem geplanten Unternehmensverkauf die Pensionszusagen aus dem Unternehmen herausnehmen, z.B. über eines der am Markt bekannten Versorgungswerke, über einen Pensionsfonds oder über eine Unterstützungskasse.

Weitere Artikel im KP TECH Blog zum Thema Unternehmensverkauf:

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