Beitrags-Archiv für die Kategory 'Unternehmensnachfolge'

Unternehmensnachfolge – aktuelle Entwicklungen der Unternehmensnachfolge in Deutschland

Samstag, 3. Dezember 2011 19:36

Unternehmensnachfolge 2011 – der DIHK Report 2011 zeigt die aktuelle Entwicklung der Unternehmensnachfolge in Deutschland im Jahr 2011 auf.

Der DIHK Report 2011 fasst die wichtigsten Entwicklungen wie folgt zusammen:

  • Informationen rund um das Thema Unternehmensnachfolge wird verstärkt bei den IHK-Veranstaltungen nachgefragt (+32% mehr Teilnehmer gegenüber dem Jahr 2010)
  • Die Planung der Unternehmensnachfolge ging aufgrund der positiven Konjunktur zurück.
  • Die Finanzierung der Unternehmensnachfolge ist und bleibt das Kernproblem der Nachfolgeregelung. 59% der interessierten Nachfolger haben Probleme mit der Finanzierung. Basel III und die Forderung durch die Nachfolger nach mehr Sicherheiten durch die Banken lassen viele Finanzierungen scheitern. Weiterhin unterschätzen viele Nachfolger die Komplexität und die Dauer bis zu einer Finanzierungszusage.
  • Schlechte Qualifizierung der potenziellen Nachfolger. Laut DIHK Report 2011 ist ungefähr jeder dritte Nachfolger unzureichend qualifiziert ist und ungefähr jeder zweite potenzielle Nachfolger unterschätzt die Anforderungen an die Unternehmensübernahme.
  • Laut DIHK Report 2011 finden 45% der interessierten Unternehmensnachfolger kein passendes Unternehmen und 37% der Unternehmen keinen passenden Nachfolger.
  • Erbschaftssteuer: Laut DIHK Report 2011 stellt die Erbschaftssteuer für 19% der potenziellen Nachfolger ein Problem dar; zum Vergleich: 16% im Jahr 2008
  • Dauer des Prozesses einer Unternehmensnachfolge wird unterschätzt: Ca. 46% unterschätzen laut DIHK Report 2011 die Dauer des Nachfolgeprozesses. Der Prozess einer Unternehmensnachfolge nimmt laut DIHK Report 2011 im Durchschnitt drei Jahr in Anspruch. Anteilseigner, die einen Unternehmensnachfolger suchen, gehen zu 80% von diesem knapp kalkulierten Zeitraum aus, 20% wünschen sich gar eine Unternehmensnachfolge innerhalb eines halben Jahres und 50% wünschen sich eine Unternehmensnachfolge innerhalb nur eines Jahres.
  • Unterschiedliche Preisvorstellungen: Die Vorstellungen von Nachfolger und heutigem Anteilseigner bewegen sich laut DIHK Report 2011 weiter auseinander. 41% der heutigen Anteilseigner erwarten derzeit eine höhere Unternehmensbewertung.
  • Familieninterne Übergabe wird bevorzugt: Laut DIHK Report 2011 wünschten sich 50% der Anteilseigner eine Unternehmensnachfolge innerhalb der Familie. Die Realität zeigt allerdings, dass nur ein Drittel aller Unternehmensnachfolgen innerhalb der Familie stattfinden. Aus diesem Grund sollte der heutige Anteilseigner Alternativen der Unternehmensnachfolge in Betracht ziehen; zum Beispiel den Verkauf an einen strategischen Käufer, den Unternehmensverkauf an eine Beteiligungsgesellschaft (Private Equity), den Verkauf an das heutige Management (MBO – Management Buy-Out) oder den Unternehmensverkauf an einen externen Manager (MBI – Management Buy-In). Laut DIHK Report 2011 finden immerhin 8% der heutigen Anteilseigner keinen Nachfolger und liquidieren das Unternehmen!

Weitere Artikel im KP TECH Blog zum Thema Unternehmensnachfolge bzw. Nachfolgeregelung:

 

KP TECH Corporate Finance: Beratung im Rahmen der Unternehmensnachfolge: Als inhabergeführte und unabhängige Managementberatung hat sich KP TECH Corporate Finance auf die Beratung im Rahmen der Unternehmensnachfolge sowie die Mergers & Acquisitions Beratung spezialisiert. Unsere Kunden profitieren von mehr als 13 Jahren Erfahrung in der internationalen Corporate Finance Beratung. Wir beraten Sie bei der Planung und Umsetzung der Unternehmensnachfolge.

Kontaktieren Sie Herrn Michael Klumpp, Managing Partner der KP TECH streng vertraulich unter direkt Telefon +49 (0) 69 713786-15 oder per E-Mail: klumpp „[at]“ tech-corporatefinance.de (bitte „[at]“ durch @ ersetzen da Spamschutz)

Titel diese Artikels: Unternehmensnachfolge – aktuelle Entwicklungen der Unternehmensnachfolge in Deutschland

Thema: Unternehmensnachfolge | Kommentare (0) | Autor:

Unternehmensverkauf und Pensionsverpflichtungen – Pensionszusagen können den Unternehmensverkauf gefährden

Mittwoch, 30. November 2011 15:10

Unternehmensverkauf und Pensionsverpflichtungen – Pensionszusagen können den Unternehmensverkauf gefährden

Im Rahmen eines Unternehmensverkaufes stellen Pensionszusagen ein nicht zu unterschätzendes Problem dar. Die große Mehrheit der potenziellen Käufer hat kein Interesse an der Übernahme eines Unternehmens, welches Pensionszusagen an die geschäftsführenden Gesellschafter oder bereits ausgeschiedene Gesellschafter gegeben haben. Käufer bestehen deshalb darauf, dass die Pensionszusagen vor einem Unternehmenskauf aus der Bilanz getilgt werden, da diese kein Interesse daran haben, noch Jahrzehnte später Pensionen zahlen zu müssen und auch nicht das Risiko der Deckung der Pensionszusagen eingehen möchten.

Sollen Pensionsverpflichtungen aus der Bilanz ausgegliedert werden, so kommt entweder eine Abfindung oder die Auslagerung infrage. Beide Varianten führen aber zu einem hohen Kapitalbedarf, welcher in der Regel dem Unternehmen und dem Unternehmer in dieser Höhe nicht zur Verfügung stehen. Häufig stellt der Anteilsverkäufer diese Problematik erst zu einem fortgeschrittenen Zeitpunkt im M&A-Prozess fest – mit der fatalen Folge, dass der geplante Unternehmensverkauf scheitert. Aus diesem Grund empfehlen wir jedem potenziellen Anteilsverkäufer rechtzeitig vor dem Beginn des Prozesses eines Unternehmensverkaufes sich von einem auf Pensionsverpflichtungen spezialisierten Experten beraten zu lassen. Erkennt dieser Spezialist zum Beispiel eine Deckungslücke, so kann diese über eine Rückdeckungsversicherung oder andere Maßnahmen abgesichert werden. Im Kern sollte jeder Anteilseigner vor einem geplanten Unternehmensverkauf die Pensionszusagen aus dem Unternehmen herausnehmen, z.B. über eines der am Markt bekannten Versorgungswerke, über einen Pensionsfonds oder über eine Unterstützungskasse.

Weitere Artikel im KP TECH Blog zum Thema Unternehmensverkauf:

KP TECH berät als professioneller M&A-Berater entweder die Käuferseite oder die Verkäuferseite bei Unternehmenstransaktionen sowie bei der Unternehmensnachfolge und bei Venture Capital Transaktionen. Gerne besprechen wir mit Ihnen streng vertraulich die aktuellen Unternehmensbewertungen sowie die Möglichkeiten und Erfolgswahrscheinlichkeiten bei einem Verkauf Ihres Unternehmens. Kontaktieren Sie Herrn Klumpp, Managing Partner der KP TECH streng vertraulich entweder per E-Mail (klumpp “[at]” tech-corporatefinance.de –>”[at]” durch @ ersetzen; Spamschutz) oder telefonisch direkt unter +49 (0) 69 713786-15 zur Vereinbarung eines persönlichen und unverbindlichen Gesprächs. Profitieren Sie von mehr als 13 Jahren Erfahrung in der internationalen Corporate Finance Beratung.

Thema: Unternehmensnachfolge, Unternehmensverkauf/ Unternehmenskauf | Kommentare (0) | Autor:

Report zur Unternehmensnachfolge

Montag, 20. Juni 2011 12:26

Mehr als jeder dritte Unternehmer hat Schwierigkeiten, den richtigen Nachfolger für sein Unternehmen zu finden. Das geht aus dem veröffentlichten Nachfolgereport 2010 des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) hervor. Grundlage des Reports sind die Erfahrungen von 80 IHKs im Bundesgebiet sowie eine statistische Auswertung zum IHK-Service Unternehmensnachfolge.

Die Studie kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass der Bedarf an Beratung und Unterstützung bei der Unternehmensnachfolge im Mittelstand gestiegen ist und sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Ein weiteres Problem der Unternehmensnachfolge ist nach Aussage der Studie die überzogene Preisvorstellungen auf Seite des Verkäufers. 36 Prozent der Unternehmer gehen als Ergebnis der Studie mit zu hohen Vorstellungen zum Wert Ihres Unternehmens in die Nachfolgeverhandlungen. Bei 59 Prozent der an der Nachfolge interessierten Käufern, beobachtet die Studie Finanzierungsprobleme. Ein deutlicher Anstieg zum Vorjahr mit 49 Prozent.

Nach Aussage des Instituts für Mittelstandsforschung (IFM) wird bei ca. 110.000 Familienunternehmen bis 2014 eine Nachfolgeregelung anstehen. Von diesem Übergang werden auch rund 1,4 Mio. Beschäftigte direkt oder indirekt betroffen sein.

Die vollständige Studie finden Sie unter DIHK.

KP TECH Corporate Finance: Als inhabergeführte und unabhängige Managementberatung hat sich KP TECH Corporate Finance auf die Mergers & Acquisitions Beratung spezialisiert. Unsere Kunden profitieren von mehr als 12 Jahren Erfahrung in der internationalen Corporate Finance Beratung.  Schwerpunkte unserer Beratung sind die Themen: UnternehmensverkaufUnternehmenskauf, UnternehmensbewertungUnternehmensnachfolge, Venture CapitalPrivate EquityMBOMBI sowie die IPO-Beratung.

Kontaktieren Sie Dirk Middelhoff, Director der KP TECH unter direkt Telefon +49 (0) 69 713786-25 oder per E-Mail: middelhoff „[at]“ tech-corporatefinance.de (bitte „[at]“ durch @ ersetzen da Spamschutz)

Thema: Allgemein, Unternehmensnachfolge, Unternehmensverkauf/ Unternehmenskauf | Kommentare deaktiviert | Autor:

Gestaltung der Unternehmensnachfolge anhand des Owners Buy-Out

Sonntag, 13. März 2011 23:43

Der Owners Buy-Out im Rahmen der Unternehmensnachfolge – eine Form, die immer häufiger gewählt wird

Ein Owners Buy-Out (“OBO”) stellt eine spezielle Form des Leveraged Buy-Out dar. Beim OBO beteiligt sich einer/mehrere der bisherigen Anteilseigner an der sogenannten “NEWCO” (=Erwerbergesellschaft) in Form einer anteiligen Rückbeteiligung. Der OBO ist eine sehr gute und immer häufiger genutzte Variante, um eine Nachfolgeregelung zu realisieren. Die heutigen Anteilseigner realisieren durch den Anteilsverkauf ein Teil des Vermögens und investieren einen Teil in die Erwerbergesellschaft (NEWCO). Gerade bei Nachfolgeregelungen, bei denen die Nachfolger die Anteile nicht “geschenkt” bekommen oder bei denen es keine Nachfolge innerhalb der Familie gibt, wird der Owners Buy-Out erfolgreich angewendet. Vorteile für die bisherigen Anteilseigner: erzielen eine Risikostreuung des Vermögens, sind weiterhin im Unternehmen tätig (unverändert oder teilweise).

An der NEWCO sind neben dem/ den bisherigen Anteilseignern, in der Regel eine oder mehrere Beteiligungsgesellschaften beteiligt. Zur Finanzierung der Übernahme des zu verkaufenden Unternehmens im Rahmen des Owners Buy-Out nimmt die NEWCO weiterhin ein Darlehen auf (z.B. in Form einer Mezzanine Finanzierung). Die Höhe der Fremdmittel hängt von den geplanten Free Cash-flow´s des zu verkaufenden Unternehmens ab. Die Konditionen für das Fremdkapital werden maßgeblich von der Kreditwürdigkeit des zu verkaufenden Unternehmens sowie der Höhe des Eigenkapitals (OBO und Beteiligungsgesellschaft) im Verhältnis zum Fremdkapital bestimmt. Das zu verkaufende Unternehmen sowie die NEWCO sichern das Kapital der Fremdkapitalgeber ab in der Regel über die Verpfändung der Anteile ab; alternativ auch über eine Sicherungsübertragung oder eine Sicherungszession. Die Höhe des Fremdkapitals bestimmt den Hebel auf die Eigenkapitalrendite (“leverage Effekt”). Der Hebel auf die Eigenkapitalrendite wirkt nur, wenn die erzielte Gesamtkapitalrendite des zu verkaufenden Unternehmens über dem Zins und der Tilgung für das Fremdkapital liebt. Je höher der “Leverage”, umso höher das Risiko, sollte in der Zukunft der Free Cash-flow sinken und die Zins- und Tilgungszahlungen unmöglich machen.

Beratung im Rahmen der Unternehmensnachfolge: Als inhabergeführte und unabhängige Managementberatung hat sich KP TECH Corporate Finance auf die Beratung im Rahmen der Unternehmensnachfolge sowie die Mergers & Acquisitions Beratung spezialisiert. Unsere Kunden profitieren von mehr als 12 Jahren Erfahrung in der internationalen Corporate Finance Beratung. Wir beraten Sie bei der Strukturierung des Owner Buy-Out sowie im Prozess der Beteiligung durch Private Equity Unternehmen und der Fremdkapitalfinanzierung, wie z.B. einer Mezzanine Finanzierung.

Kontaktieren Sie Herrn Michael Klumpp, Managing Partner der KP TECH streng vertraulich unter direkt Telefon +49 (0) 69 713786-15 oder per E-Mail: klumpp „[at]“ tech-corporatefinance.de (bitte „[at]“ durch @ ersetzen da Spamschutz)

Inhalt dieses Artikels: Gestaltung der Unternehmensnachfolge im Rahmen eines Owners Buy-Out (OBO)

Thema: Unternehmensnachfolge | Kommentare deaktiviert | Autor:

Deutlich mehr Private Equity-Investitionen im Jahr 2010 – Positiver Ausblick für 2011

Mittwoch, 2. März 2011 10:39

“Der deutsche Beteiligungskapitalmarkt hat deutlich an Stabilität gewonnen” so die Einleitung der Pressemeldung des Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V. (BVK) in seiner Pressekonferenz vom 2.3.2011.

Nach Auskunft des BVK stiegen die Investitionen in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 59 % auf 4,44 Mrd. €. Dabei wurden 2010 nach Informationen des BVK rund 1.300 zumeist kleine und mittlere Unternehmen mit Beteiligungskapital finanziert. Die Mehrheit der Investitionen entfiel wie im Vorjahr 2009 auf Mehrheitsbeteiligungen sog. Buy-Outs mit einer Investitionssumme von insgesamt 2,52 Mrd. €. Mehr als drei Viertel der vom BVK im Rahmen der Private Equity-Prognose 2011 befragten Beteiligungsgesellschaften gehen für 2011 mit einem Anstieg der Beteiligungen in ihrem Bereich aus. Die vom BVK befragten 132 Beteiligungsgesellschaften sind im Bereich Wachstumsfinanzierungen/Buy-Outs deutlich optimistischer als im Segment der Seed- und Venturefinanzierung.

Für den Buy-Out Bereich nannten zwei Drittel der vom BVK befragten Gesellschaften Secondary Buy-Outs als wichtigste Dealflow-Quelle. Übernahmen von Konzern- oder Unternehmensteilen und Wachstumsfinanzierungen bzw. Minderheitsbeteiligungen bei Familienunternehmen wurden in der Umfrage des BVK im Anschluss genannt.

Optimistisch sind als Ergebnis der BVK Umfrage die  Beteiligungsgesellschaften hinsichtlich Exit-Szenarien für Portfoliounternehmen. 80 % der vom BVK befragten Beteiligungsgesellschaften erwarten eine Zunahme der Unternehmensverkäufe. Besonders positiv wird die Möglichkeit der Verkäufe an strategische Investoren (Trade Sales) beurteilt. Aber auch Börsengängen (IPO’s) von Portfoliounternehmen werden zunehmend bessere Chancen von den befragten Beteiligungsgesellschaften eingeräumt. In der BVK Befragung gaben rund ein Viertel der Befragten an, mindestens über ein börsenreifes Unternehmen im Portfolio zu verfügen. Insgesamt wurden von den befragten Beteiligungsgesellschaften 46 Portfoliounternehmen als börsenreif beurteilt. Weitere Details und Informationen zur Private Equity-Prognose 2011 finden Sie beim Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V. (BVK).

KP TECH Corporate Finance: Als inhabergeführte und unabhängige Managementberatung hat sich KP TECH Corporate Finance auf die Mergers & Acquisitions Beratung spezialisiert. Unsere Kunden profitieren von mehr als 12 Jahren Erfahrung in der internationalen Corporate Finance Beratung.  Schwerpunkte unserer Beratung sind die Themen: Unternehmensverkauf, Unternehmenskauf,  Unternehmensbewertung, Unternehmensnachfolge,  MBO, MBI, Venture-Capital , Private Equity, sowie die IPO-Beratung.

Kontaktieren Sie Dirk Middelhoff, Director der KP TECH unter direkt Telefon +49 (0) 69 713786-25 oder per E-Mail: middelhoff „[at]“ tech-corporatefinance.de (bitte „[at]“ durch @ ersetzen da Spamschutz)

Thema: Allgemein, Börsengang-IPO, Management-Buy-In/ Management-Buy-Out, Private Equity, Unternehmensbewertung, Unternehmensfinanzierung, Unternehmensnachfolge, Unternehmensverkauf/ Unternehmenskauf, Venture Capital | Kommentare deaktiviert | Autor: