5 Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche M&A Funktion in Unternehmen

Freitag, 3. Februar 2012 12:39

Erfolgreiche Fusionen, Akquisitionen (M&A) aber auch Divestments (Verkäufe von Randaktivitäten) dienen zumeist der Verbesserung des operativen Ergebnisses, der Erweiterung der Fähigkeiten und Kompetenzen eines Unternehmens, der Stärkung der Kundenbeziehungen und ermöglichen somit den Ausbau von Kunden- und Marktsegmenten.  Damit solche Transaktionen ein Unternehmen umfassend stärken und damit als erfolgreich gelten können, bedarf es intensiver Vorbereitungen und der Umsetzung eines strukturierten M&A Prozesses. Wesentliche Erfolgsfaktoren für eine M&A Funktion im Unternehmen sind daher:

1. Verknüpfung von M&A-Strategie und Unternehmensstrategie

Die formale Festlegung der wesentlichen Ziele die im Rahmen einer Akquisition (M&A) oder eines Divestments erreicht werden sollen. Hierzu zählen u.a. die Definition eines Zielprofiles eines möglichen strategischen Partners in Form von Größe (Umsatz, Mitarbeiter etc.), Kompetenzen (Produkte, Know-how, Fokus, Management etc.) aber auch die Grundlagen für eine spätere Bewertung (Stichwort aktuelle Trends). Hilfreich an dieser Stelle ist ebenfalls eine im Vorfeld abgestimmte Festlegung von Kriterien die auf jeden Fall erfüllt sein müssen und Kriterien, die weicher gesetzt werden können (z.B. Umsatzgrößen etc.).

2. Identifikation der Werttreiber und Festlegung eines Schematas zur Bewertung

Hier geht es um die Festlegung eines Kriterienkataloges über spezielle Wertetreiber wie u.a. Rentabilität, Innovationskraft, Ausschöpfung von Markt-, Innovations- und Produktkraft aber auch klassischen Zahlen wie u.a. Kapitaleinsatz, Forderungen, Verbindlichkeiten, Fixkosten, Fertigungstiefe etc.. Ein wesentliches Hilfsmittel an dieser Stelle kann ein gewichteter Kriterienkatalog sein, der Wertreiber und mögliche Korridore mit Hilfe eines Bewertungsschema bewertet und so ggf. auf Basis eines Punktesystems zu einem Ranking möglicher Kandidaten beiträgt.

3. Transparente Entscheidungsprozesse

Dabei geht es um einen formalen und für die Beteiligten nachvollziehbaren Prozess (M&A Playbook). Dieser enthält den geplanten zeitlichen Ablauf, die vorhandenen und zu erreichenden Meilensteine sowie die eingebundenden und handelnden Abteilungen und Personen. Dieses erleichtert nicht nur die interne Steuerung und Kontrolle sondern schafft auch für die Vertrags- und Verhandlungspartner eine Basis für eine optimierte Zusammenarbeit.

4. Einbindung des Topmanagements

Die Umsetzung der M&A Strategie ist Aufgabe des Top-Managements. Notwendige Entscheidungen sowohl der Führungsebenen als auch ggf. der Kontrollorgane machen eine frühzeitige und formale Einbindung notwendig. Ein strukturierter Prozess und die Einbindung sowohl der jeweiligen Geschäftsbereiche als auch von externen Beratern und Spezialisten erleichtert der Erarbeitung von Entscheidungsvorlagen und der Aufarbeitung und Klärung ggf. vorhandener Dealbreaker im Vorfeld.

5. Erfahrenes M&A-Team bzw. Zusammenarbeit mit externen Beratern und Spezialisten

Im Rahmen einer M&A-Transaktion gilt es die verschiedenen Beteiligten (Gesellschafter, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer) inhaltlich und zeitlich zu koordinieren. Dieser Koordinationsaufwand wird zumeist erheblich unterschätzt und benötigt eine erfahrenes M&A Team bzw. die Unterstützung durch einen erfahrenen externen M&A Berater. Aufgrund langjährige Erfahrung in der M&A-Beratung kommt es bei Einschaltung eines M&A-Beraters nicht zu Fehlern und Aufgrund der Marktkenntnis zur Unternehmensbewertung in der jeweiligen Branche ist der M&A-Berater in der Lage eine optimale Bewertung gegenüber der anderen Partei zu argumentieren. Ein externer M&A Berater vertritt im Gegensatz zum Unternehmensmakler ausschliesslich die Interessen seines Auftraggebers. Er wird von der Gegenpartei als Ansprechpartner auch zwischen persönlichen Gesprächen und Verhandlungen gesehen. Der externe M&A-Berater stellt somit einen zweiten Kommunikationskanal dar und ist damit in der Lage, entstandene Missverständnisse zu klären, verhärtete Verhandlungspositionen aufzulösen, Emotionen aus dem M&A-Prozess zu nehmen, den M&A-Prozess zu beschleunigen und unterschiedliche Verhandlungspositionen vorab zu sondieren.

KP TECH berät Entscheider sowie M&A- und Strategieabteilungen von Unternehmen aus dem Technologieumfeld im Bereich Corporate Finance mit den Beratungsschwerpunkten Mergers & Acquisitions, Private Equity und Unternehmensbewertung. Zu den Kunden zählen internationale sowie mittelständische Unternehmen aus Technologiebranchen, unter anderem aus der Informations-, Bio-, Medizintechnologie, Engineering, Lasertechnik und erneuerbare Energien. KP TECH hat bisher in Zusammenarbeit mit seinen Partnern über 400 Transaktionen erfolgreich abgeschlossen; bei mehr als 40 Transaktionen war entweder der Käufer oder der Verkäufer ein Unternehmen aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz.

Kontaktieren Sie Dirk Middelhoff, Director der KP TECH unter direkt Telefon +49 (0) 69 713786-25 oder per E-Mail: middelhoff „[at]“ tech-corporatefinance.de (bitte „[at]“ durch @ ersetzen da Spamschutz)

Thema dieses Artikels: 5 Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche M&A-Funktion in Unternehmen

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Unternehmensbewertung: Venture Capital Methode

Freitag, 3. Februar 2012 12:19

Die Venture Capital-Methode (VC-Methode) wurde erstmals 1987 von Professor Bill Sahlman an der Harvard Business School beschrieben. Sie stellt eine nützliche Methode zur Ermittlung des Unternehmenswertes eines Startup-Ventures vor Einstieg eines VC-Investors dar (Pre-Money). Basis ist hierbei das Liquiditätsergebnis beim geplanten Exit aus Sicht des Kapitalgebers. Hierbei wird der Unternehmenswert zurückgerechnet aus dem geplanten Exit-Erlös beim Verkauf oder Börsengang und der vom Kapitalgeber erwarteten Rendite zwischen dem Zeitpunkt des Einstiegs und der Veräusserung. In Abhängigkeit der Risikoeinschätzung, liegt die erwartete Rendite zumeist zwischen 25% und 100% IRR (Internal Rate of Return).

In einem ersten Schritt wird der zu erwartende Exit-Erlös ermittelt. Hierbei wird auf Basis eines Businessplanes und der enthaltenden Kennzahlen wie Umsatz, EBIT, EBITDA etc. die Grundlage für die Verwendung des Multiplikatoren-Verfahrens gelegt. Die gewählte Kennzahl, z.B. das erwartete EBIT zum Zeitpunkt einer möglichen Veräußerung in 5 oder 8 Jahren, wird mit einem für das Start-Up üblichen Branchen- bzw. Transaktionsmultiplikator multipliziert und so der mögliche Exit-Erlös ermittelt.

In einem zweiten Schritt wird der zukünftige Wert des Investments des Investors auf Basis der erwarteten Rendite im Rahmen der Zinseszinsrechnung errechnet. Die Höhe der Beteiligung am Unternehmen seitens des VC-Investors ergibt sich zum Schluss aus dem zukünftigen Wert des Investments dividiert durch den ermittelten, zukünftigen Unternehmenswert.

Beispiel:
- Unternehmen aus dem Bereich Software
- Geplanter Umsatz in 5 Jahren: 5,0 MEUR bei einem EBIT von 1,25 MEUR (25%)
- Branchenmultiplikator: Umsatz 2,5x bzw. EBIT 10x
- Erwartete Rendite des Investors 25% p.a.
- Benötigtes Investment: 500 TEUR

a.) geplanter Verkauf- bzw. Exiterlös: 12,5 MEUR (10xEBIT bzw 2,5xUmsatz)
b.) zukünftiger Wert des Investments: 1,525 MEUR (500 TEUR x 25% p.a.)
c.) Höhe der Beteiligung: ca. 12% (1,525 x 100 / 12,5)

Die Bewertung des Unternehmens liegt damit vor Einstieg des Investors (Pre-Money) bei 3,66 MEUR bzw. nach Einstieg (Post-Money) bei einer Bewertung von 4,16 MEUR.

Weitere Erläuterungen und Beispiele zu den wesentliche Vertragsbestandteile in einem Beteiligungsvertrag finden Sie hier sowie in der Rubrik Venture Capital.

KP TECH Corporate Finance berät Start-up Unternehmen im Bereich Venture Capital Finanzierung sowie der Erstellung von Businessplänen und der Ansprache von Venture Capital Gebern und der Verhandlung sowie Strukturierung von Venture Capital Beteiligungen. Kontaktieren Sie Dirk Middelhoff, Director der KP TECH unter direkt Telefon +49 (0) 69 713786-25 oder per E-Mail: middelhoff „[at]“ tech-corporatefinance.de (bitte „[at]“ durch @ ersetzen da Spamschutz)

Muster und Beispiele zu Vertraulichkeitsvereinbarungen (NDA), Absichtserklärungen (Letter of Intent, LOI, Term Sheet, Head of Agreement, HoA, Memorandum of Understanding, MoU) sowie Due Diligence Checklisten, Vertragsbeispiele für einen Share-Deal, Asset-Deal oder einer Beteiligungsvereinbarung sowie Beispiele für spezielle Regelungen wie Meilensteine, Zusicherungen und Garantien (Warranties and Guaranties) oder Earn-Out Regelungen erhalten Sie auf Anfrage unter: middelhoff „[at]“ tech-corporatefinance.de (bitte „[at]“ durch @ ersetzen da Spamschutz).

Thema dieses Artikels: Unternehmensbewertung Venture Capital Methode

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Unternehmensbewertung Facebook zum Börsengang/ IPO

Donnerstag, 2. Februar 2012 9:34

Unternehmensbewertung Facebook zum Börsengang – ein Artikel mit Henry Blodget (erschienen auf Focus.de)

Dies sind die Kernaussagen von Henry Blodget, welche aus unserer Sicht die Situation zum Thema “Unternehmensbewertung Facebook beim Börsengang” treffend darlegen:

Henry Blodget: “…Facebook ist auf jeden Fall sehr, sehr profitabel. Sie machen aus vier Milliarden Dollar Umsatz zwei Milliarden Dollar Ebitda….  Darf man Facebook also mit dem, sagen wir, fünffachen Umsatz bewerten? Ja, darf man. Und wenn sich der Umsatz 2012 verdoppelt, reden wir ganz schnell über 40 Milliarden Dollar Marktwert. Facebook kann auch 80 Milliarden wert sein. Und dann? Werden sie mehr wert sein können als Google? Ich glaube nicht….”

Henry Blodget: “… Früher hatten IPO-Kandidaten eine Marktkapitalisierung von 100 Millionen Dollar. Als Google an die Börse ging, hatten sie schon eine Milliarde Umsatz und 18 Milliarden Dollar Börsenwert. Dasselbe bei Groupon. Facebook wird mindestens vier Milliarden Dollar umsetzen. Wenn eine Company schon so groß ist, ist das Aufwärtspotenzial begrenzt. In den USA hat Facebook einen so hohen Reifegrad erreicht, dass die Wachstumsraten abnehmen werden. Wir haben es bei Zynga gesehen….”

Henry Blodget: “…..Aber die Leute vergessen, wie wenig sie verdienen können. Investoren suchen Wachstum, nicht Größe. Kleine Unternehmen sind riskanter, aber wenn sie es hinbekommen, bieten sie ein gewaltiges Potenzial. Amazon kam mit 400 Millionen Dollar Börsenwert und ist heute 80 Milliarden wert. Investoren konnten ihren Einsatz verhundertfachen. Facebook kommt mit 90 Milliarden Dollar – und dann? Wenn sie ihren Wert verdreifachen, gehören sie zu den größten Unternehmen der Welt….”

Den vollständigen Artikel bei Focus.de finden Sie hier.

Weitere Artikel zum Thema Unternehmensbewertung im KP TECH Blog:

KP TECH Corporate Finance: Als inhabergeführte und unabhängige Managementberatung hat sich KP TECH Corporate Finance auf die Mergers & Acquisitions Beratung spezialisiert. Unsere Kunden profitieren von mehr als 13 Jahren Erfahrung in der internationalen Corporate Finance Beratung. Schwerpunkte unserer Beratung sind die Themen: Unternehmensverkauf, Unternehmenskauf, Unternehmensbewertung, Unternehmensnachfolge, MBO, MBI, Venture Capital Beratung, Private Equity Beratung sowie IPO-Beratung. Kontaktieren Sie Herrn Michael Klumpp, Managing Partner der KP TECH unter direkt Telefon +49 (0) 69 713786-15 oder per E-Mail: klumpp „[at]“ tech-corporatefinance.de (bitte „[at]“ durch @ ersetzen da Spamschutz)

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Unternehmensverkauf/ -kauf: Verträge, Muster, Checklisten, Text-Vorlagen, Tipps und Tricks

Dienstag, 17. Januar 2012 8:39

Buchvorstellung im Bereich: Unternehmensverkauf/ -kauf mit Verträgen, Mustern, Vorlagen, Tipps und Tricks

Soeben ist die 2. Auflage des Beck´schen Formularbuch Mergers & Acquisitions erschienen. Das Buch ist für jeden Teilnehmer im M&A-Prozess zu empfehlen, egal ob Gesellschafter, Geschäftsführer, Leiter M&A, Berater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt.

Bei Amazon.de:  Becksches Formularbuch Mergers and Acquisitions (2. Auflage, Oktober 2011)

Checklisten und Kommentierungen von Verträgen machen das Buch wertvoll für die Praxis. Alle Checklisten und Muster finden sich in der dem Buch beiliegenden CD-ROM in verwendbaren Dateiformaten.

 

Auszug aus den Verträgen, Mustern, Checklisten und Textvorlagen (Sprachen: Englisch / Deutsch in Gegenüberstellung):

  • Checkliste zur Auswahl des M&A-Ablaufs (Bieterverfahren versus exklusive Verhandlungen). Weiter Informationen zum M&A-Prozess
  • Vorlage für Vertraulichkeitsvereinbarungen
  • Vorlage für den Bieterprozess
  • Due Diligence Checkliste (Beispiel einer kurzen Due Diligence Checkliste)
  • Letter of Intent Muster (Beispiel eines Letter of Intent)
  • Vorlagen für Vorstands- und Aufsichtsratsbeschlüsse
  • Mehrere Vorlagen für einen GmbH-Anteilskaufvertrag (kurz, lang, käuferfreundlich, verkäuferfreundlich)
  • Vergleichbare Vorlagen für Aktiengesellschaft (AG), Kommanditgesellschaft (KG), Offene Handelsgesellschaft (OHG), Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
  • Vorlagen und Muster für den Asset Deal (Unternehmensverkauf durch Übertragung von Einzelwirtschaftsgütern)
  • Checklisten und Vorlagen für die Übernahme von Aktiengesellschaften
  • Muster und Vorlagen für den Erwerb im Wege einer Kapitalerhöhung
  • Vorlagen für Joint Venture Vereinbarungen
  • Checklisten für die Umwandlung von Unternehmen (z.B. Verschmelzungen, Aufspaltungen)
  • und vieles mehr…

Aus unserer Sicht ist dieses Buch ein MUSS für alle am M&A-Prozess beteiligten Personen.

M&A-Beratung: Als inhabergeführte und unabhängige Managementberatung hat sich KP TECH Corporate Finance auf die Mergers & Acquisitions Beratung spezialisiert. Unsere Kunden profitieren von mehr als 12 Jahren Erfahrung in der internationalen Corporate Finance Beratung. Schwerpunkte unserer Beratung sind die Themen: Unternehmensverkauf, Unternehmenskauf, Unternehmensbewertung, Unternehmensnachfolge, MBO, MBI, Venture Capital Beratung, Private Equity Beratung sowie IPO-Beratung.

Kontaktieren Sie Herrn Klumpp, Managing Partner der KP TECH streng vertraulich entweder per E-Mail (klumpp “[at]” tech-corporatefinance.de –>”[at]” durch @ ersetzen; Spamschutz) oder telefonisch direkt unter +49 (0) 69 713786-15 zur Vereinbarung eines persönlichen und unverbindlichen Gesprächs.

Themen dieses Artikels: Formularbuch Mergers & Acquisitions mit Vorlagen, Mustern, Beispielen, Checklisten, Tipps & Tricks rund um die Bereiche Unternehmenskauf und Unternehmensverkauf

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Mergers & Acquisitions: Erfolgsfaktoren, Aufgaben und Ziele der M&A-Beratung

Montag, 16. Januar 2012 8:54

M&A-Beratung – Ziele, Aufgaben und Erfolgsfaktoren

Im angelsächsischen Raum ist es seit vielen Jahren selbstverständlich, als Unternehmenskäufer wie als Unternehmensverkäufer einen M&A-Berater (M&A Boutique) zu beauftragen. Im deutschsprachigen Raum hingegen, wird nur bei ungefähr jeder fünften Transaktion die Leistung einer M&A-Beratung in Anspruch genommen. Zur Unterscheidung einer M&A-Beratung von einem Unternehmensmakler, einem Business Broker oder einem Unternehmensvermittler verweisen wir auf unsere entsprechenden Beiträge in diesem Blog.

Ziele bei der Beauftragung einer M&A-Beratung

  • Transfer von Wissen aufgrund langjähriger Erfahrung des M&A-Berater.
  • Professionelles Management des M&A-Prozesses und rechtzeitige Vorbereitung des Kunden auf die einzelnen Schritte.
  • Aussenwirkung: Wer eine M&A-Beratung beauftragt, zeigt gegenüber der anderen Seite, dass er professionell agiert, dass er es ernst meint und dass er gleichwertig aufgestellt ist, wenn die Gegenpartei ebenfalls einen M&A-Berater beauftragt hat.
  • Keine Fehler: Aufgrund langjährige Erfahrung in der M&A-Beratung kommt es bei Einschaltung eines M&A-Beraters nicht zu Fehlern. Als Berater sehen wir es nicht selten, wie die andere Partei durch Unkenntnis innerhalb weniger Minuten in Gesprächen und Verhandlungen mehrere hunderttausend Euro verschenkt – und dies meist nicht einmal realisiert!
  • neutrale und qualitativ bessere Unternehmensbewertung: Aufgrund der Marktkenntnis zur Unternehmensbewertung in der jeweiligen Branche ist der M&A-Berater in der Lage eine optimale Bewertung gegenüber der anderen Partei zu argumentieren. Im Zusammenspiel mit einer optimalen Transaktionsstruktur erzielt der M&A-Berater sehr oft eine wesentlich bessere Bewertung für seinen Auftraggeber
  • Optimale Transaktionsstruktur: der M&A-Berater zeigt verschiedene Optionen bei der Strukturierung einer Transaktion auf und greift dabei auf seine langjährige Erfahrung in der M&A-Beratung zurück. Nicht selten erleben wir, dass die andere Partei sich aufgrund fehlender Erfahrung auf eine für sie ungünstige Transaktionsstruktur einlässt, obwohl eine bessere Lösung möglich und verhandelbar gewesen wäre.
  • Moderation: Der beauftragte M&A-Berater vertritt im Gegensatz zum Unternehmensmakler ausschliesslich die Interessen seines Auftraggebers (des Käufers oder des Verkäufers). Er wird von der Gegenpartei als Ansprechpartner auch zwischen persönlichen Gesprächen und Verhandlungen gesehen. Der M&A-Berater stellt somit einen zweiten Kommunikationskanal dar und ist damit in der Lage: entstandene Missverständnisse zu klären, verhärtete Verhandlungspositionen aufzulösen, Emotionen aus dem M&A-Prozess zu nehmen, den M&A-Prozess zu beschleunigen und Verhandlungspositionen vorab zu sondieren. Eine nicht zu unterschätzende Rolle der M & A-Beratung ist die Funktion als Bad Guy in Verhandlungen. Unser langjährige Erfahrung in der M & A-Beratung auf Käufer- wie auf Verkäuferseite hat gezeigt, dass die Moderationsfunktion wesentlich zum Erfolg einer M & A-Transaktion beiträgt.
  • Arbeitsentlastung: Unternehmenskäufer wie Unternehmensverkäufer unterschätzen häufig den Arbeitsaufwand im M&A-Prozess. Gerade als Unternehmensverkäufer ist es fatal, wenn das operative Geschäft aufgrund des oft über 12 Monate andauernden M&A-Prozess leidet. Nicht selten kommt es aufgrund der intensiven Arbeitsbelastung des Verkäufers im M&A-Prozess zu einer Verfehlung der gegenüber dem Käufer kommunizierten Planzahlen; und damit zu einer meist nicht unerheblichen Kaufpreisminderung.
  • Bessere Koordination der beteiligten Personen: Im Rahmen einer M&A-Transaktion gilt es die verschiedenen Beteiligten (Gesellschafter, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer) inhaltlich und zeitlich zu koordinieren; dieser Koordinationsaufwand wird meist erheblich unterschätzt
  • Coaching: Jeder Akquisitionsprozess wie auch Prozess des Unternehmensverkaufs unterliegt strengster Vertraulichkeit. Verkäufer wie Käufer haben durch Beauftragung eines M&A-Berater´s die Möglichkeit, sich über Inhalte, Optionen und die nächste Schritten auszutauschen.

 

Aufgaben der M&A-Beratung bei einem Unternehmensverkauf

  • Analyse der Anforderungen der Gesellschafter
  • Analyse des Unternehmens (interne Due Diligence)
  • Identifikation potenzieller Zielunternehmen (Idealprofil – Fit) – Long List/ Short List
  • Erstellen der Unternehmenspräsentation
  • Erstellen des Information Memorandums
  • Anonyme erste Kontaktaufnahme
  • Einholung der Vertraulichkeitsvereinbarungen
  • Erarbeitung der Unternehmensbewertung
  • Beratung bei der Verhandlung des Letter of Intent
  • Vorbereitung Data Room und Begleitung der Due Diligence
  • Erarbeitung und Verhandlung der Transaktionsstruktur
  • Vertragsverhandlungen (Durchführung und Steuerung; keine Rechtsberatung)
  • Coaching im M&A-Prozess
  • Koordination der Tätigkeit der Rechtsanwälte, Steuerberater und Banken bis zur Vertragsunterzeichnung

 

Aufgaben der M&A-Beratung bei einem Unternehmenskauf

  • Bewertung der Unternehmensstrategie
  • Definition der Akquisitionsziele, der Akquisitionsstrategie und der Akquisitionskriterien
  • Planung und Umsetzung des Suchprozesses. Erarbeitung der Long List und der Short List
  • Ansprache der Zielfirmen („Targets“)
  • Ausarbeitung des Letter of Intent
  • Erarbeitung und Verhandlung einer optimalen Transaktionsstruktur.
  • Unternehmensbewertung:  Bewertung der Targets auf Basis verschiedener Bewertungsmodelle und Verfahren unter Einbezug der vorhandenen Transaktionsdatenbanken
  • Koordination der Due Diligence sowie Zusammenarbeit und Steuerung von Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Rechtsanwälten bis zur Finalisierung des Unternehmenskaufvertrages
  • Coaching im M&A-Prozess
  • Vertragsverhandlung: Aktiver Verhandlungspartner in Vertragsverhandlungen (keine Rechtsberatung)

 

Erfolgsfaktoren der M&A-Beratung

  • Langjährige Erfahrung in der M&A-Beratung
  • Durchsetzungsvermögen und „Zähigkeit“ des M&A-Berater´s im M&A-Prozess; denn in jedem M&A-Prozess gibt es Höhen und Tiefen
  • Detaillierte Kenntnis der Branche: Nur wer als M&A-Berater über ein umfangreiches Know-how der jeweiligen Branche verfügt, ist in der Lage:
  1. die richtigen Targets zu identifizieren
  2. verfügt über umfangreiche Kontakte zu einer grossen Zahl an Targets
  3. kennt die aktuellen Unternehmensbewertungen in dieser Branche
  4. die Positionierung des Auftraggebers im Markt einschätzen
  5. versteht die Situation des Auftraggebers und kann die Situation der Gegenpartei beurteilen

Aus diesem Grund spezialisieren sich immer mehr M&A-Beratungsgesellschaften auf Branchen. Derartig fokussierte und professionelle M&A-Berater werden auch als M&A-Boutique bezeichnet.

KP TECH Corporate Finance berät als professionelle M&A-Boutique entweder die Käuferseite oder die Verkäuferseite. Unser Fokus liegt im Bereich der Technologie-Sektoren (z.B. Informationstechnologie, Cleantech, Engineering, Medizintechnik, Lasertechnik, Messtechnik, Biotech, …). Gerne besprechen wir mit Ihnen streng vertraulich die aktuellen Unternehmensbewertungen in Ihrer Branche sowie die Möglichkeiten und Erfolgswahrscheinlichkeiten bei einem Verkauf Ihres Unternehmens. Kontaktieren Sie Herrn Klumpp, Managing Partner der KP TECH streng vertraulich entweder per E-Mail (klumpp “[at]” tech-corporatefinance.de –>”[at]” durch @ ersetzen; Spamschutz) oder telefonisch direkt unter +49 (0) 69 713786-15 zur Vereinbarung eines persönlichen und unverbindlichen Gesprächs. Profitieren Sie von mehr als 13 Jahren Erfahrung in der internationalen Corporate Finance Beratung.

Thema: Unternehmensverkauf/ Unternehmenskauf | Kommentare (0)

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